Die Sct. Marien Kirche wurde
als Teil des spätmittelalterlichen Karmeliterklosters, das
der Jungfrau Maria gewidmet ist, erbaut.
Die
dreischiffige Kirche aus Bachsteinen mit vornehmen süd-
und westlichen Blendgiebeln enthält kürtzlich restaurierte
Freskomalereien aus den Jahren
1480 bis 90, eine ansehliche Altertafel aus
dem Jahre 1637 sowie wohlerhaltene Emporen (Königsstuhl
und Rokokoempore) aus der Mitte des 1600. und 1700. Jahrhunderts. Die vornehme Barokorgel, auf der Diederich
Buxtehude in den Jahren 1660 bis -68 spielte, ist in den
Jahren 1995 bis -97 behutsam restauriert und teilweise
rekonstruiert worden. Die Kirche wirkte nach der
Reformation als Kirche für die grosse deutsche Gemeinde in
Helsingør bis zum Jahr 1851, als sie eine der beiden
Gemeindekirchen wurde.